Key Account erwirbt eigenen Schlachthof und forciert Bio Erzeugung von Schlachtrindern sowie genfreie Fütterung als Alternative für Aussteiger aus konventioneller Landwirtschaft

 

PR-Beratung für fleischerzeugende Landwirte

Wem als Medienfachmann zwei Herzen in der Brust schlagen, der mag in seinen Naturfilmen nicht nur kluge Sprüche aufsagen. Schließlich wird man nicht an seinen Worten sondern Taten gemessen.

Deshalb bin ich der Nachfrage um PR/Marketing-Beratung durch die Erzeugergemeinschaft Traunstein schon vor zwei Jahren gern nachgekommen. Es ging darum, die Selbsthilfegemeinschaft von über 2.500 Landwirten zielsicher in die neue Zeit zu führen und das Leistungsangebot, der Nachfrage des Marktes anzupassen. Verantwortung für die Umwelt und das Tierwohl ist seit geraumer Zeit das Maß aller Dinge für qualitativ hochwertiges Fleisch. Den Nutztieren in der von der Erzeugergemeinschaft betreuten Region und auch denen der Partnerorganisation im Raum Miesbach geht es gut. Dabei hilft die kleinbäuerliche Struktur im Alpenland. Hier darf das Tier im Sommer noch auf den Weiden des Voralpenlandes stehen oder auf den Almen der Bergwelt. Hinzu kommt das natürliche, eiweißreiche Futter. Der Anteil der genfrei fütternden Betriebe wird immer größer und auch die Anzahl der Biobetriebe wächst stetig. Mit der Gründung einer regionalen Vertriebsgesellschaft durch die beiden Partnerorganisationen können nun vor allem die Selbstvermarkter unter den insgesamt 4.500 Bauern ihre Schlachtiere in die Verarbeitung des Schlachthofes in Traunstein geben, dessen zentrale Lage im Gebiet kurze Transportzeiten garantiert. Das genügte den Landwirten nicht. Sie wollten einen Schlachthof in eigenem Besitz des nicht gewinnorientierten wirtschaftlichen Vereins. Die Stadt Traunstein war bereit, sich auf die Übergabe des ehemals städtischen Schlachthofs in die Hände der Bauern einzulassen. Warum das alles? Das Leben kann manchmal einfacher sein, als man denkt. Die vollständige unternehmerische Verantwortung der Landwirte erzwingt natur- und tierwohlgerechtes Wirtschaften am Hof und in der Fleischverarbeitung.

Nur beste Produktqualität garantiert schließlich gute Einnahmen. So erübrigen sich für die Traunsteiner alle theoretischen Diskussionen um das Tierwohl und ein gesundes Produkt für den Konsumenten. Sie setzen "Vernunft" einfach pragmatisch um.

Hinzu kommt, dass die Erzeugergemeinschaft aufgrund ihrer Größe für den Fleischgroßhandel ein Verhandlungspartner auf Augenhöhe ist. Der einzelne Landwirt hätte als Anbieter keine Chance, dem Preisdiktat im Einkauf wirksam entgegenzutreten.  

Als dem Tierschutz verschriebener Filmgestalter PR für Fleischverarbeiter? Ja, das kann ich gut verantworten, nachdem ich über viele Jahre gefilmt habe, wie die Tiere in der Wildnis selbst in Sachen Tierwohl aufgestellt sind. Krokodile fressen Kängurus und australische Rinder, die sie qualvoll zu Tode bringen, Löwenrudel in Afrika reißen Gnus etc. und die süßen Delfine schlagen sich im koordinierten Angriff auf Schwarmfische den Magen voll..Das Leben läuft halt nicht so friedfertig ab, wie es sich manch naiver Tierliebhaber erträumt. Den verantwortungsvollen Umgang de Menschen mit Nutztieren durch die eigene Mitwirkung zu fördern,

geht deshalb für mich in Ordnung, auch wegen des sozialen Aspekts als Bürger mit hohem Respekt vor den hart arbeitenden Bauern, die uns ernähren.  

Kennen Sie dieses süße, kleine Kerlchen?

Das ist das Mooserl, eine von zwei Hauptfiguren in Silvia Grubers Erzählung "Der Schatz im Moor". Die Geschichte der Autorin und Illustratorin hilft Kindern, die Angst vorm Moor zu verlieren und es als ein wertvolles Naturrefugium zu begreifen. Grubers tolle Story leistet noch mehr. Das im Moor lebende Fabelwesen "Mooserl" und das Menschenkind "Lene" werden nach einer Zufallsbegegnung Freunde, obwohl sie nach Art und Herkunft grundverschieden sind. Die Natur als Wunderland begreifen und  Ängste voreinander überwinden, das sind zwei wertvolle Botschaften, die Silvia Gruber mit ihrem Kindermärchen vermittelt. Im Anschluss an die Geschichte bietet das Buch auch noch Fachkunde in Sachen Pflanzen und Tiere des Moores für Eltern und Kinder.

Mit ihrer Arbeit reiht sich die Malerin, Illustratorin und Geschichtenerzählerin ein in die große Anzahl der in Oberbayern beheimateten hochkarätigen Künstler.   

Talente aus unserer Region und aus dem hohen Norden mit der richtigen Botschaft unterwegs

Manchmal gibt es gute Gründe, Fremdwerbung zu betreiben. Das macht Sinn, wenn Künstler einen genialen Weg gefunden haben, um fast alle Generationen mit ihren Liedern anzusprechen und ihre wichtigen Botschaften besser zu vermitteln, als man es selbst je könnte.

 

UpNDown heißen die Rapper aus den oberbayerischen Landkreisen Altötting und Mühldorf.

Sie haben Mut zur Selbstironie und beschreiben treffend, wenn auch zum Teil in einer ziemlich unzensierten Gossensprache, wie schnell man zum Opfer einer eigentlich genialen Netzwelt werden kann. Wer Ihnen gut zuhört, braucht keinen besserwisserischen alten Silverhead wie mich mehr um zum Nachdenken darüber angeregt zu werden, ob wir mit der obsessiven Nutzung unserer kleinen Kommunikationswunderwerke noch auf dem richtigen Weg sind.  

 

Eine andere Band trägt den Namen Deine Freunde und kommt aus dem hohen Norden.

Sie besingen ein Problem, das unserer Gesellschaft noch große Probleme bereiten wird. Sehr viele Eltern übertreiben das Bemühen, ihre Kinder für die immer anspruchsvoller werdende Welt auf allen Ebenen fit zu machen. Ihre Botschaft an die Kids lautet "Leistung" - um jeden Preis. Dabei bleibt viel zu oft das auf der Strecke, was uns für unser Erwachensein zu coolen, umgänglichen Menschen werden läßt. Die leistungsgebürsteten Kinder von heute werden die ohnehin schon an vielen Stellen gefühlskalte Führungselite unserer Gesellschaft noch weiter ausdehnen. 

 

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